Aktuelles

Aktuelles aus dem Labor


Hier finden Sie aktuelle Laborinformationen und Ähnliches


Aktuelle Laborinformationen


  • Neuer Laborstandard in der Darmkrebsvorsorge: iFOBT ersetzt Haemoccult ab dem 01.04.2017
    09 Mar 2017
    Neuer Laborstandard in der Darmkrebsvorsorge: iFOBT ersetzt Haemoccult ab dem 01.04.2017

    Nach langer Vorlaufzeit wurde der quantitative immunologische Hämoglobinnachweis im Stuhl (iFOBT: immunochemical fecal occult blood test) als Kassenleistung in die Darmkrebsvorsorge aufgenommen. Die Methode ist sensitiver und spezifischer als der bisher eingesetzte Guajak-Test (Haemoccult) und erfordert keine Ernährungseinschränkungen. Der gemeinsame Bundesausschuss G-BA hat Qualitätskriterien definiert, die Hersteller und Laboratorien erfüllen müssen.


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    • Neue Leitlinie: Infektionen mit Chlamydia trachomatis
      22 Feb 2017
      Neue Leitlinie: Infektionen mit Chlamydia trachomatis 059/005 – S2k-Leitlinie

      Chlamydia trachomatis-Infektionen verlaufen bei Männern in etwa 50% und bei Frauen in etwa 80% der Fälle asymptomatisch, bleiben daher oft unerkannt und können zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen. Unbehandelt können genitale Chlamydieninfektionen bei Frauen Unterleibsentzündungen verursachen, die unter anderem zu chronischen Schmerzen führen. Als weitere Komplikation gilt die Verklebung der Eileiter als Ursache von Infertilität und ektopen Schwangerschaften.


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      • Allgemeines in der Drogenanalytik Handout Fortbildung 25.01.2017
        10 Feb 2017
        Allgemeines in der Drogenanalytik Handout Fortbildung 25.01.2017
        AllGEMEINES der Drogenanalytik

        Dr. Carsten Bartling, FA Laboratoriumsmedizin


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        • Gamma-Hydroxybuttersäure - Handout Fortbildung 25.01.2017
          10 Feb 2017
          Gamma-Hydroxybuttersäure - Handout Fortbildung 25.01.2017

          Ein Überblick
          Hilke Andresen-Streichert


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          • Diagnostik von katheter-assoziierten Infektionen- Differential Time to Positivity (DTP)
            23 Jan 2017
            Diagnostik von katheter-assoziierten Infektionen- Differential Time to Positivity (DTP)

            Indikation: V. a. eine Katheter-assoziierte Infektion: Klinische Infektionszeichen wie Fieber (>38,5°C), Schüttelfrost, Leukozytose oder CRP-Erhöhung bei Vorhandensein eines intravasalen Katheters.


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            • Humane Papilloma Viren (HPV) - neue Regelungen für GKV-Versicherte
              26 Oct 2016
              Humane Papilloma Viren (HPV) - neue Regelungen für GKV-Versicherte - Verfahren zur eindeutigen Anforderung im Labor

              Seit dem 01. April 2016 gibt es neue Regelungen bezüglich der Abrechenbarkeit von HPV-Untersuchungen bei Patientinnen. Erstattet werden HPV-Untersuchungen nur bei Frauen mit auffälligen Dysplasiebefunden ab Gruppe III nach der Münchner Nomenklatur III (GOP 32820). Zusätzlich ist eine einmalige Kontrolle nach Zervix-OP aus Körpermaterial zugelassen worden (GOP 32819). Um die Anforderung differenzierter gestalten zu können, haben wir unseren Muster 10 Schein für Gynäkologen um die Punkte „HPV bei unkl. Dysplasie“ und „HPV nach OP“ erweitert.


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              • Hämatologische Molekulargenetik Untersuchungsauftrag
                08 Jul 2016
                Hämatologische Molekulargenetik Untersuchungsauftrag

                MPN
                MDS
                PMF
                CMML
                MDS/MPS


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                • Next Generation Sequencing (NGS) bei hämatologischen Erkrankungen
                  08 Jul 2016
                  Next Generation Sequencing (NGS) bei hämatologischen Erkrankungen

                  Der Bewertungsausschuss (GBA) hat mit Wirkung zum 01.07.2016 die Abrechnung von erworbenen genetischen Untersuchungen wesentlich verändert. Bisher war eine Untersuchung erworbener Mutationen lediglich mittels Sanger-Sequenzierung erstattungsfähig. Inzwischen ist die Suche nach krankheitsrelevanten oder krankheitsauslösenden Mutationen auch mittels Next Generation Sequencing (NGS) möglich (neues Kapitel 19.4 des EBM). Die Erstattung durch die KV erfolgt dabei außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung. Eine Mutationssuche in über 20.000 Basen kodierender Sequenz ist dabei genehmigungspflichtig.
                  Durch die Entwicklung des NGS werden seit wenigen Jahren sehr schnell neue Erkenntnisse bezüglich des Auftretens genetischer Mutationen bei hämatologischen Erkrankungen gewonnen. Insbesondere werden Mutationen auch in der aktuellen WHO-Klassifikation von 2016 stärker berücksichtigt. Wir haben auf Basis der aktuellen Studien- und Leitlinienlage genetische Untersuchungspanel entwickelt, die sich bei bestimmten Indikationen für sinnvoll und therapeutisch relevant erweisen. Unabhängig davon ist natürlich auch die gezielte Anforderung der Untersuchung spezifischer Einzelgene möglich.


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                  • Komplementärmedizin: Mitochondrien-Check
                    12 Feb 2016
                    Mitochondrien stellen die Kraftwerke der Körperzellen dar. Erworbene, durch Umwelteinflüsse verursachte Fehlfunktionen der Mitochondrien bezeichnen wir als Mitochondriendysfunktion. Diese ist gekennzeichnet durch eine verminderte Bereitstellung von ATP als Energielieferant. Durchschnittlich werden pro Tag ca. 70 kg ATP bei einem Erwachsenen produziert und für osmotische, mechanische und chemische Prozesse zur Verfügung gestellt. Eine Reihe von bisher schwer zu diagnostizierenden Störungen und Erkrankungen wie z.B. das chronische Müdigkeitssyndrom (CFS), die Fibromyalgie sowie chronische Erkrankungen mit neuromuskulärer Beteiligung werden mit einer Mitochondriendysfunktion in Verbindung gebracht.


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                    • Mycoplasma genitalium und Trichomonas vaginalis
                      29 Jan 2016
                      Diagnostik und Therapie sexuell übertragbarer Erkrankungen – erweiterte Urethritis- und Zervizitis–Diagnostik:
                      Mycoplasma genitalium und Trichomonas vaginalis

                      Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet sexuell übertragbare Infektionen als eine der fünf häufigsten weltweiten Erkrankungen, die zur Inanspruchnahme medizinischer Leistungen führen. Die häufigsten sexuell übertragbaren Erreger für die Urethritis und Zervizitis sind Chlamydia trachomatis und Neisseria gonorrhoeae. Als krankheitserreger folgen bei der Urethritis des Mannes Mycoplasma genitalium und Trichomonas vaginalis und bei der Zervizitis der Frau Trichomonas vaginalis und Herpes-simplex-Virus. Alle diese beschriebenen Erreger lassen sich mit PCR-Verfahren mit hoher Sensitivität und Spezifität aus Urin oder Abstrichen nachweisen. Die PCR ist kulturellen Verfahren, die klassischerweise in der Mikrobiologie Anwendung finden, deutlich an Sensitivität (>95%) und Spezifität (nahezu 100%) überlegen. Einziger Nachteil ist die fehlende Möglichkeit das Resistenzverhalten der Erreger zu prüfen. Deshalb sollte bei Therapieversagern oder bei Patienten aus Ländern mit hoher Resistenzrate besser auf kulturelle Verfahren zurückgegriffen werden. In unserem Labor sind die Nachweisverfahren mittels NAT (Nukleinsäure amplifizierende Technik) für Mycoplasma genitalium und Trichomonas vaginalis etabliert und in einer Multiplex-PCR zusammengefasst.


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                      Labor Quade 2016