Aktuelles

Aktuelles aus dem Labor


Hier finden Sie aktuelle Laborinformationen und Ähnliches


Aktuelle Laborinformationen


  • Anforderungen von genetischen Untersuchungen bei V.a. eine myeloproliferative Erkrankung
    02 Dec 2014
    Anforderungen von genetischen Untersuchungen bei V.a. eine myeloproliferative Erkrankung

    Ende letzten Jahres wurden mehrere Studien zum Auftreten von Calreticulin (CALR)-Mutationen publiziert. Durch Untersuchung von JAK2, CALR und MPL (sowie BCR/ABL) lässt sich nun der Großteil aller myeloproliferativen Neoplasien diagnostizieren. Da die Mutationen von JAK2, CALR und MPL nicht gleichzeitig vorkommen und außerdem je nach Erkrankung (PMF, ET oder PV) unterschiedlich häufig sind, haben wir drei neue Anforderungen für eine Stufendiagnostik definiert.


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    • Screeningtest auf Gestationsdiabetes - Diskussion um Abnahmesystem
      29 Oct 2014
      Screeningtest auf Gestationsdiabetes - Diskussion um Abnahmesystem

      Sie alle haben wahrscheinlich in der Presse die deutlichen Worte des Erstautors der Leitlinie ‚Gestationsdiabetes mellitus‘ sowie des Vorstandes der Deutschen Diabetes Gesellschaft zu der Wahl des geeigneten Materials für die Glukosebestimmung als Suchparameter auf einen Gestationsdiabetes vernommen. Beide empfehlen die ausschließliche
      Bestimmung aus Spezialmonovetten und -vacutainer, die neben Natriumfluorid (NaF) auch Citrat enthalten.


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      • Procalcitonin in der Onkologie
        22 Oct 2014
        Procalcitonin in der Onkologie
        Vorteile gegenüber CRP in der Differentialdiagnose infektiöser Begleiterkrankungen bei onkologischen Patienten

        CRP-Level sind bei Patienten mit malignen Erkrankungen häufig erhöht. Die Unterscheidung zwischen Infektion und Akuter Phase Reaktion ist aber essentiell für therapeutische Entscheidungen in diesem ohnehin gefährdeten Krankengut. Infektionen stellen die häufigste therapiebedingte Todesursache bei Tumorpatienten dar. Wir möchten in der Folge zwei Studien vorstellen, die den diagnostischen Mehrwert von Procalcitonin (PCT) belegen konnten.


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        • Vorgehen bei Verdacht auf EBOLA-Infektion
          25 Aug 2014
          Vorgehen bei Verdacht auf EBOLA-Infektion

          Bei Reiserückkehrern aus Westafrika mit V.a. Ebola-Infektion wenden Sie sich bitte direkt an das für Sie zuständige Gesundheitsamt. Schon der klinische Verdacht eines hämorrhagischen Fiebers ist nach Infektionsschutzgesetz §6 meldepflichtig. In Köln wäre die Abteilung Infektions-und Umwelt-hygiene des Gesundheitsamtes unter der Leitung von Prof. Dr. G. Wiesmüller zuständig. Die Telefonnummer lautet 0221 – 221 – 254 43.


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          • Bitte um Unterstützung bei dem Umgang mit Sondermaterialien
            22 Aug 2014
            Bitte um Unterstützung bei dem Umgang mit Sondermaterialien
            Punktat, Synovialanalyse, Liquor, Dialysat und Knochenmark
            durch Kennzeichnung mit Etiketten in Ihrer Praxis

            Nach unserer Kenntnis nehmen Sie folgende Sondermaterialien ab: ____________________
            Es wäre für uns eine große Hilfe, wenn Sie die Monovetten oder Leerröhrchen mit den folgenden
            vorgefertigten Aufklebern kennzeichnen würden:


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            • Procalcitonin
              11 Aug 2014
              Procalcitonin (PCT) ist das Prohormon des Calcitonins. Im Fall einer bakteriellen Infektion wird PCT in allen parenchymatösen Organen gebildet und zeigt somit das Vorliegen einer bakteriell bedingten Entzündungsreaktion an. In der Routinediagnostik der Klinik wird PCT daher zur Identifikation und Einschätzung des Schweregrads einer Sepsis eingesetzt. Verschiedene Studien zeigen darüber hinaus, dass PCT nicht nur als Marker der Sepsis, sondern auch als Indikator für bakteriell bedingte Atemwegserkrankungen und somit als Entscheidungshilfe für oder gegen eine Antibiotika-Therapie genutzt werden kann. Durch die Bestimmung des Procalcitonins konnte die initiale Antibiotikaverschreibung auch im niedergelassenen Bereich um 40 – 75 % reduziert werden. Der Einsatz des PCT führt somit zur Reduktion nicht gerechtfertigter Antibiotikagaben und folglich zu Kosteneinsparung und weniger Antibiotikaresistenzen. Wegen der Bedeutung des Parameters wird die Untersuchung taggleich durchgeführt.


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              • Umstellung der Norovirus-Diagnostik auf PCR
                31 Jul 2014
                Umstellung der Norovirus-Diagnostik auf PCR

                Ab August 2014 wird bei der speziellen Fragestellung nach Norovirus-Infektion der Virus-Nachweis mittels PCR durch-geführt, die heute als Goldstandard anzusehen ist.

                Welchen Vorteil bietet diese Umstellung?
                Noroviren sind sehr umweltresistente RNA-Viren, die als „small round structured viruses“ (SRSV) zur Familie der Caliciviridae zählen. Das Virus zeigt eine ausgeprägte Genomvariabilität (Genotypgruppen GG I bis V, wobei GGI, GGII und GG IV humanpathogen sind). Das Virus ist hochansteckend: einerseits reicht für eine Infektion die Aufnahme von 10 bis 100 Viruspartikeln aus, andererseits wird das Virus von Infizierten in hoher Menge ausgeschieden bzw. kann es durch Aerosolbildung beim Erbrechen zur Übertragung kommen. Das erklärt die sehr rasche Infektionsausbreitung innerhalb von Altenheimen, Krankenhäusern und Gemeinschaftseinrichtungen. Daher sollte eine schnellstmögliche, hochsensitive diagnostische Abklärung erfolgen; bei begründetem Verdacht sollten zur effektiven Ausbruchsprävention unverzüglich Maßnahmen zum Schutz von Patienten und Kontaktpersonen eingeleitet werden.


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                • Neue Ziffern für MRSA-Leistungen
                  24 Jul 2014
                  Neue Ziffern für MRSA-Leistungen

                  Die Leistungen der MRSA - Vergütungsvereinbarung sind seit 1. April 2014 als "Spezielle Diagnostik und
                  Eradikationstherapie im Rahmen von MRSA" im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM - Abschn itt 30. 12) abgebildet.
                  Die Abrechnungsvoraussetzungen / -Bedingungen und die Bestimmungen im EBM (Legenden) haben sich nicht geändert - lediglich die Abrechnungsziffem sind neu.
                  Verwenden Sie bitte die neuen Gebührenordnungspositionen (GOP)


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                  • Infektionsserologische Marker im Mutterpass nach Aufnahme der Blutglucose-Bestimmungen
                    23 Jul 2014
                    Darstellung der Infektionsserologischen Marker im Mutterpass nah Aufnahme der obligatorischen Blutglucose-Bestimmungen in derr Schwangerschaft

                    Auf vielfachen Wunsch haben wir die jetzt vorgeschriebenen Blutglucoseuntersuchungen zum Ausschluss (Screen mit 50 g Glucose) und weiteren Abklärung (oGT mit Blutglucoseuntersuchung zum Zeitpunkt 0, 60 und 120 Minuten) eines Gestationsdiabetes auf den einzig verfügbaren Mutterpassaufkleber gebracht.


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                    • Holotranscobalamin
                      11 Mar 2014
                      Ein Vitamin-B12-Mangel ist weit verbreitet. Zu den Risikogruppen gehören ältere Personen, Vegetarier, Schwangere sowie Patienten mit Nieren- oder intestinalen Erkrankungen. Die klinische Diagnostik wird dadurch erschwert, dass die neurologischen Symptome des Vitamin-B12-Mangels unspezifisch sind, aber durchaus irreversibel sein können. Eine frühzeitige Diagnostik ist daher wichtig, wobei sensitive und möglichst spezifische Marker des Vitamin-B12-Mangels zu verwenden sind. Das bisher in der Routinediagnostik etablierte Gesamt-Vitamin-B12 im Serum ist zwar ein preiswerter, aber ein später, relativ unsensitiver und unspezifischer Biomarker des B12-Mangels. Als diagnostische Alternative bietet sich Holotranscobalamin (Holo-TC) an, das auch als aktives Vitamin B12 bezeichnet wird und sehr früh bereits mit hoher Sicherheit einen Vitamin B12-Mangel anzeigt.


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