Aktuelles

Aktuelles aus dem Labor


Hier finden Sie aktuelle Laborinformationen und Ähnliches


Aktuelle Laborinformationen


  • Procalcitonin in der Onkologie
    22 Oct 2014
    Procalcitonin in der Onkologie
    Vorteile gegenüber CRP in der Differentialdiagnose infektiöser Begleiterkrankungen bei onkologischen Patienten

    CRP-Level sind bei Patienten mit malignen Erkrankungen häufig erhöht. Die Unterscheidung zwischen Infektion und Akuter Phase Reaktion ist aber essentiell für therapeutische Entscheidungen in diesem ohnehin gefährdeten Krankengut. Infektionen stellen die häufigste therapiebedingte Todesursache bei Tumorpatienten dar. Wir möchten in der Folge zwei Studien vorstellen, die den diagnostischen Mehrwert von Procalcitonin (PCT) belegen konnten.


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    • Procalcitonin
      11 Aug 2014
      Procalcitonin (PCT) ist das Prohormon des Calcitonins. Im Fall einer bakteriellen Infektion wird PCT in allen parenchymatösen Organen gebildet und zeigt somit das Vorliegen einer bakteriell bedingten Entzündungsreaktion an. In der Routinediagnostik der Klinik wird PCT daher zur Identifikation und Einschätzung des Schweregrads einer Sepsis eingesetzt. Verschiedene Studien zeigen darüber hinaus, dass PCT nicht nur als Marker der Sepsis, sondern auch als Indikator für bakteriell bedingte Atemwegserkrankungen und somit als Entscheidungshilfe für oder gegen eine Antibiotika-Therapie genutzt werden kann. Durch die Bestimmung des Procalcitonins konnte die initiale Antibiotikaverschreibung auch im niedergelassenen Bereich um 40 – 75 % reduziert werden. Der Einsatz des PCT führt somit zur Reduktion nicht gerechtfertigter Antibiotikagaben und folglich zu Kosteneinsparung und weniger Antibiotikaresistenzen. Wegen der Bedeutung des Parameters wird die Untersuchung taggleich durchgeführt.


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      • Umstellung der Norovirus-Diagnostik auf PCR
        31 Jul 2014
        Umstellung der Norovirus-Diagnostik auf PCR

        Ab August 2014 wird bei der speziellen Fragestellung nach Norovirus-Infektion der Virus-Nachweis mittels PCR durch-geführt, die heute als Goldstandard anzusehen ist.

        Welchen Vorteil bietet diese Umstellung?
        Noroviren sind sehr umweltresistente RNA-Viren, die als „small round structured viruses“ (SRSV) zur Familie der Caliciviridae zählen. Das Virus zeigt eine ausgeprägte Genomvariabilität (Genotypgruppen GG I bis V, wobei GGI, GGII und GG IV humanpathogen sind). Das Virus ist hochansteckend: einerseits reicht für eine Infektion die Aufnahme von 10 bis 100 Viruspartikeln aus, andererseits wird das Virus von Infizierten in hoher Menge ausgeschieden bzw. kann es durch Aerosolbildung beim Erbrechen zur Übertragung kommen. Das erklärt die sehr rasche Infektionsausbreitung innerhalb von Altenheimen, Krankenhäusern und Gemeinschaftseinrichtungen. Daher sollte eine schnellstmögliche, hochsensitive diagnostische Abklärung erfolgen; bei begründetem Verdacht sollten zur effektiven Ausbruchsprävention unverzüglich Maßnahmen zum Schutz von Patienten und Kontaktpersonen eingeleitet werden.


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        • Holotranscobalamin
          11 Mar 2014
          Ein Vitamin-B12-Mangel ist weit verbreitet. Zu den Risikogruppen gehören ältere Personen, Vegetarier, Schwangere sowie Patienten mit Nieren- oder intestinalen Erkrankungen. Die klinische Diagnostik wird dadurch erschwert, dass die neurologischen Symptome des Vitamin-B12-Mangels unspezifisch sind, aber durchaus irreversibel sein können. Eine frühzeitige Diagnostik ist daher wichtig, wobei sensitive und möglichst spezifische Marker des Vitamin-B12-Mangels zu verwenden sind. Das bisher in der Routinediagnostik etablierte Gesamt-Vitamin-B12 im Serum ist zwar ein preiswerter, aber ein später, relativ unsensitiver und unspezifischer Biomarker des B12-Mangels. Als diagnostische Alternative bietet sich Holotranscobalamin (Holo-TC) an, das auch als aktives Vitamin B12 bezeichnet wird und sehr früh bereits mit hoher Sicherheit einen Vitamin B12-Mangel anzeigt.


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          • Durchführung des Lactoseintoleranztestes in Ihrer Praxis
            18 Dec 2013
            Meteorismus, Durchfall und Flatulenz nach Nahrungsaufnahme insbesondere von Milchprodukten lassen unmittelbar an eine Lactosemalabsorption denken. Manchmal ergibt sich nicht der unmittelbare Zusammenhang zwischen Milchaufnahme und Beschwerden. Vor diesem Hintergrund sollte differentialdiagnostisch immer eine Lactoseintoleranz bei V.a. Reizdarmsyndrom und/oder Nahrungsmittelunverträglichkeit ausgeschlossen werden. Wir möchten Ihnen jetzt einen einfachen und für den Patienten nicht invasiven Test vorstellen, den Sie in Ihrer Praxis durchführen können. Die Auswertung und Messung erfolgt im Labor.


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            • Durchführung des Fructoseintoleranztestes in Ihrer Praxis
              25 Nov 2013
              Überschreitet die Fructoseaufnahme die Resorptionskapazität, können gastrointestinale Beschwerden auftreten. Ob eine Fructose-Malabsorption als mögliche Ursache für derartige Beschwerden vorliegt, kann mit dem Fructose-H2-Atemtest objektiviert werden. Wir möchten Ihnen jetzt einen einfachen und für den Patienten nicht invasiven Test vorstellen, den Sie in Ihrer Praxis durchführen können. Die Auswertung und Messung erfolgt im Labor.


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              • Lactosetoleranztest Info für die Praxis
                31 Jul 2013
                Lactose ist gleichbedeutend mit Milchzucker. 1 Liter Milch enthält ca. 50 g Lactose. Das in der Schleimhaut des Dünndarms vorhandene Enzym Lactase spaltet die Lactose in Glucose und Galactose. Dieses Enzym ist im Säuglingsalter in der Regel ausreichend vorhanden, kann aber im Laufe des Lebens in seiner Aktivität nachlassen. Nicht gespaltene Lactose passiert den Dünndarm und wird von Bakterien zu Wasserstoff (H2) und Fettsäuren umgebaut. Dadurch kann es zu einer Aufblähung des Dickdarms mit Schmerzen und gelegentlich Durchfall kommen. Bei verminderter Lactoseaktivität bleibt auch der Blutglucoseanstieg aus.
                Probematerial:


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                • Intestinale Fructoseintoleranz - Info für die Praxis
                  31 Jul 2013
                  Unter einer intestinalen Fructoseintoleranz verstehen wir die Unverträglichkeit von Fruchtzucker (Fructose). Gelangt ein größerer Anteil konsumierten Fruchtzuckers wegen unvollständiger Resorption in den Dickdarm, so kann durch die osmotische Aktivität der Fructose einerseits und Vergärungsprozesse andererseits eine klinische Symptomatik wie Blähungen und Diarrhoe in Gang gesetzt werden. Die intestinale Fructoseintoleranz hat eine größere Bedeutung in den letzten Jahren gewonnen, da in steigendem Umfang Lebensmittel mit Zuckersatzstoffen wie Fructose versetzt werden.


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