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  • Chlamydia trachomatis: Bestimmung der Serovare L1-L3
    31 May 2024
    Chlamydia trachomatis: Bestimmung der Serovare L1-L3

    Bei einem positiven Chlamydia trachomatis Nachweis ist eine weitere Differenzierung möglich, um die Serovare L1-L3 zu detektieren. Diesen Nachweis haben wir mittels PCR jetzt in unserem Labor etabliert. Die Serovare L1-L3 gelten als Verursacher des Lymphogranuloma venereum oder Lymphogranuloma inguinale (LGV). Bei Detektion der Genotypen L1-L3 ist eine Erweiterung der Therapiedauer auf 3 Wochen statt einer Woche indiziert. Betroffen sind überwiegend Männer, die sexuelle Kontakte mit Männern haben (MSM). Die Sexualpartner der letzten zwei Monate müssen mitbehandelt werden. Eine Therapiekontrolle ist indiziert.


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    • Auffällige RUMA-Marker Befunde
      31 May 2024
      Auffällige RUMA-Marker Befunde

      Auffällige RUMA-Marker-Befunde, die den Verdacht auf eine Manipulation durch den Probanden wecken, führen in Ihrer Einrichtung üblicherweise zu Disziplinarmaßnahmen. Erfahrungsgemäß wird dann vom beschuldigten Insassen ein Anwalt eingeschaltet und es kommt zu einem Gerichtsverfahren. Diese Verfahren können sich über Jahre hinziehen.


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      • Verbessertes Hypertoniemanagement: Aldosteron/Renin-Quotient
        29 May 2024
        Ungefähr ein Drittel der Bevölkerung leidet unter einer Hypertonie – davon ca. 20% unter einer therapieresistenten Hypertonie. Bei diesen Patienten bleibt der Blutdruck trotz angemessenem Lebensstil und mindestens drei blutdrucksenkenden Medikamenten erhöht. In einem Viertel der Fälle kann als Ursache ein primärer Hyperaldosteronismus diagnostiziert werden - derzeit mit einer nicht akzeptablen Verzögerung von 8 – 12 Jahren. Die aktuellen Leitlinien - empfehlen die Untersuchung des Aldosteron-Renin-Quotienten als geeignete Screeningmethode für Hochrisikopatienten.


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        • Verdacht auf Präeklampsie: Biomarker PIGF und sFlt-1 jetzt Kassenleistung
          29 May 2024
          Verdacht auf Präeklampsie: Biomarker PIGF und sFlt-1 jetzt Kassenleistung

          Eine Präeklampsie ist eine Gestationshypertonie mit Proteinurie nach der 20 Schwangerschaftswoche (SSW). Betroffen sind ca. 2% aller Schwangerschaftsverläufe in Europa. Leitsymptome sind Bluthochdruck (>140/90 mmHg) und Proteinurie (> 300 mg Proteinausscheidung pro 24h). Die Erkrankung ist mit einem erhöhten Sterblichkeitsrisiko für die Mutter verbunden. Die bisherige Diagnostik über Blutdruckmessung und Nachweis einer Proteinurie - ggfs. ergänzt um die Dopplerdiagnostik - kann durch die Hinzunahme der biochemischen Plazenta-Marker PlGF (Placental Growth Factor) und sFlt1 (Soluble fms-like Tyrosine Kinase-1) verbessert und im Ab-lauf beschleunigt werden (1,2). Maßnahmen für Mutter und Kind können somit rechtzeitig getroffen werden.


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          • DMPS-Test
            28 May 2024
            DMPS-Test


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            • Tumormarker
              27 May 2024
              Sinnvoller Einsatz von Tumormarkern in der Verlaufskontrolle


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              • Datenschutz - Ihr Labor informiert
                25 May 2024
                Datenschutz - Ihr Labor informiert

                Wie Sie sicher schon wissen, geben Untersuchungen von Blut und Urin wichtige Hinweise auf mögliche Erkrankungen oder zeigen, ob eine Behandlung erfolgreich ist. Diese Untersuchungen werden im Rahmen der ärztlichen Mitbehandlung in dafür spezialisierten Laboren durchgeführt. Ihre Praxis sendet Ihre Untersuchungsproben zum Labor Dr. Quade & Kollegen in Köln. Damit sind Sie auch Patientin oder Patient unseres Labors. Wir führen etwa 3000 verschiedene Unter-suchungen in unseren Räumlichkeiten durch. In einigen wenigen Fällen müssen Ihre Proben und Ihre Daten weiter in Speziallabore geschickt werden.


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                • Diaminooxidase (DAO)-Ein neuer Marker zur Diagnose einer Histamin-Intoleranz
                  22 May 2024
                  Diaminooxidase (DAO)-Ein neuer Marker zur Diagnose einer Histamin-Intoleranz

                  Allgemeines:
                  Unter der Histamin-Intoleranz versteht man die Unverträglichkeit von mit der Nahrung aufgenommenem Histamin, deren Ursache ein Mangel des Histamin abbauenden Enzyms Diaminooxidase (DAO) oder ein Missverhältnis zwischen Histamin und der DAO ist.
                  Das biogene Amin Histamin wirkt u.a. als Mediator bei allergischen und pseudoallergischen Reaktionen. Es wird von den Mastzellen ausgeschüttet und gelangt darüber hinaus durch bestimmte Nahrungsmittel in den Körper. Das vorwiegend im Darm aktive Enzym DAO baut gegenregulatorisch Histamin ab. Kommt es zu einer verminderten Aktivität der DAO durch Enzymmangel oder Hemmung der DAO (begünstigt durch Entzündungen des Darmes, Vitamin B6-Mangel, Medikamente) oder auch durch eine stark histaminhaltige Ernährung kann sich Histamin anreichern und allergieähnliche Symptome auslösen. Betroffene Patienten leiden beispielsweise unter Hautrötungen und -reizungen, Anschwellen der Nasenschleimhaut und vermehrter Nasensekretion, Asthma, Magen-Darm-Problemen mit Flatulenz und Durchfällen, Migräne, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufbeschwerden bis hin zum anaphylaktischen Schock, Dysmenorrhoe (Regelblutungsschmerz).


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