Aktuelles

Aktuelles aus dem Labor


Hier finden Sie aktuelle Laborinformationen und Ähnliches


Aktuelle Laborinformationen


  • Unklare Transaminasen-Erhöhung: DD Hepatitis E-Virus (HEV)-Infektion
    06 Jul 2017
    HEV-Infektionen sind weltweit eine erhebliche gesundheitspolitische Herausforderung.
    Auch in Deutschland werden im zunehmenden Maße HEV Infektionen diagnostiziert (n=1982 in 2016, RKI Epidemiologisches Bulletin), wobei von einer erheblichen Dunkelziffer ausgegangen wird, da in Deutschland eine HEV-Seroprävalenz (Antikörpernachweis) von 16% nachgewiesen wurde. Dieses steht im Zusammenhang mit der Beobachtung, dass in Europa und Nordamerika HEV-Infektionen nicht nur als Reiseerkrankung vorkommen, sondern auch autochthon übertragen werden durch den Kontakt mit Schweinen und Wild als Zoonosen. Neben einer Vielzahl von asymptomatischen bzw. minimal symptomatischen Erkrankungen kann es auch zu dem klinischen Bild einer Hepatitis kommen (akut oder chronisch beim immunsupprimierten Patienten). HEV Infektionen müssen somit heute nicht nur bei symptomatischen Reiserückkehrern berücksichtigt werden, sondern auch bei Patienten in Deutschland mit unklaren Transaminasenerhöhungen ohne Reiseanamnese.


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    • Neuer Laborstandard in der Darmkrebsvorsorge ab 01.04.2017
      14 Mar 2017
      Nachtrag zu:
      Neuer Laborstandard in der Darmkrebsvorsorge ab 01.04.2017:
      Anforderung iFOBT und Bestellung Stuhlröhrchen im Labor

      Am 09.03.2017 hat die KBV die neuen Abrechnungsregeln für den iFOBT bekanntgegeben. Mit diesem Schreiben möchten wir Ihnen gerne Hinweise geben damit die Abwicklung sowohl für Ihre Praxis als auch für unser Labor möglichst unproblematisch verläuft.


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      • Neuer Laborstandard in der Darmkrebsvorsorge: iFOBT ersetzt Haemoccult ab dem 01.04.2017
        09 Mar 2017
        Neuer Laborstandard in der Darmkrebsvorsorge: iFOBT ersetzt Haemoccult ab dem 01.04.2017

        Nach langer Vorlaufzeit wurde der quantitative immunologische Hämoglobinnachweis im Stuhl (iFOBT: immunochemical fecal occult blood test) als Kassenleistung in die Darmkrebsvorsorge aufgenommen. Die Methode ist sensitiver und spezifischer als der bisher eingesetzte Guajak-Test (Haemoccult) und erfordert keine Ernährungseinschränkungen. Der gemeinsame Bundesausschuss G-BA hat Qualitätskriterien definiert, die Hersteller und Laboratorien erfüllen müssen.


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        • Neue Leitlinie: Infektionen mit Chlamydia trachomatis
          22 Feb 2017
          Neue Leitlinie: Infektionen mit Chlamydia trachomatis 059/005 – S2k-Leitlinie

          Chlamydia trachomatis-Infektionen verlaufen bei Männern in etwa 50% und bei Frauen in etwa 80% der Fälle asymptomatisch, bleiben daher oft unerkannt und können zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen. Unbehandelt können genitale Chlamydieninfektionen bei Frauen Unterleibsentzündungen verursachen, die unter anderem zu chronischen Schmerzen führen. Als weitere Komplikation gilt die Verklebung der Eileiter als Ursache von Infertilität und ektopen Schwangerschaften.


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          • Allgemeines in der Drogenanalytik Handout Fortbildung 25.01.2017
            10 Feb 2017
            Allgemeines in der Drogenanalytik Handout Fortbildung 25.01.2017
            AllGEMEINES der Drogenanalytik

            Dr. Carsten Bartling, FA Laboratoriumsmedizin


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            • Gamma-Hydroxybuttersäure - Handout Fortbildung 25.01.2017
              10 Feb 2017
              Gamma-Hydroxybuttersäure - Handout Fortbildung 25.01.2017

              Ein Überblick
              Hilke Andresen-Streichert


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              • Diagnostik von katheter-assoziierten Infektionen- Differential Time to Positivity (DTP)
                23 Jan 2017
                Diagnostik von katheter-assoziierten Infektionen- Differential Time to Positivity (DTP)

                Indikation: V. a. eine Katheter-assoziierte Infektion: Klinische Infektionszeichen wie Fieber (>38,5°C), Schüttelfrost, Leukozytose oder CRP-Erhöhung bei Vorhandensein eines intravasalen Katheters.


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                • Humane Papilloma Viren (HPV) - neue Regelungen für GKV-Versicherte
                  26 Oct 2016
                  Humane Papilloma Viren (HPV) - neue Regelungen für GKV-Versicherte - Verfahren zur eindeutigen Anforderung im Labor

                  Seit dem 01. April 2016 gibt es neue Regelungen bezüglich der Abrechenbarkeit von HPV-Untersuchungen bei Patientinnen. Erstattet werden HPV-Untersuchungen nur bei Frauen mit auffälligen Dysplasiebefunden ab Gruppe III nach der Münchner Nomenklatur III (GOP 32820). Zusätzlich ist eine einmalige Kontrolle nach Zervix-OP aus Körpermaterial zugelassen worden (GOP 32819). Um die Anforderung differenzierter gestalten zu können, haben wir unseren Muster 10 Schein für Gynäkologen um die Punkte „HPV bei unkl. Dysplasie“ und „HPV nach OP“ erweitert.


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                  • Hämatologische Molekulargenetik Untersuchungsauftrag
                    08 Jul 2016
                    Hämatologische Molekulargenetik Untersuchungsauftrag

                    MPN
                    MDS
                    PMF
                    CMML
                    MDS/MPS


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                    • Next Generation Sequencing (NGS) bei hämatologischen Erkrankungen
                      08 Jul 2016
                      Next Generation Sequencing (NGS) bei hämatologischen Erkrankungen

                      Der Bewertungsausschuss (GBA) hat mit Wirkung zum 01.07.2016 die Abrechnung von erworbenen genetischen Untersuchungen wesentlich verändert. Bisher war eine Untersuchung erworbener Mutationen lediglich mittels Sanger-Sequenzierung erstattungsfähig. Inzwischen ist die Suche nach krankheitsrelevanten oder krankheitsauslösenden Mutationen auch mittels Next Generation Sequencing (NGS) möglich (neues Kapitel 19.4 des EBM). Die Erstattung durch die KV erfolgt dabei außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung. Eine Mutationssuche in über 20.000 Basen kodierender Sequenz ist dabei genehmigungspflichtig.
                      Durch die Entwicklung des NGS werden seit wenigen Jahren sehr schnell neue Erkenntnisse bezüglich des Auftretens genetischer Mutationen bei hämatologischen Erkrankungen gewonnen. Insbesondere werden Mutationen auch in der aktuellen WHO-Klassifikation von 2016 stärker berücksichtigt. Wir haben auf Basis der aktuellen Studien- und Leitlinienlage genetische Untersuchungspanel entwickelt, die sich bei bestimmten Indikationen für sinnvoll und therapeutisch relevant erweisen. Unabhängig davon ist natürlich auch die gezielte Anforderung der Untersuchung spezifischer Einzelgene möglich.


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                      Labor Quade 2016