Downloads

  • Neue Antikoagulantien
    26 Jun 2015
    Neue Antikoagulantien

    Bestimmung von Rivaroxaban und Apixaban

    Die sogenannten ‚neuen Antikoagulantien‘ erfreuen sich bei Arzt und Patient zunehmender Beliebtheit, da sie eine sichere antikoagulatorische Wirkung bei gleichzeitig verringertem Blutungsrisiko versprechen. Die im Labor oder in der Praxis verwendeten Standardmessverfahren (Quick/INR, PTT, Thrombinzeit) sind allerdings zur Bestimmung des therapeutischen Wirkspiegels nicht geeignet und nicht verwertbar. Neue standardisierte Messverfahren stehen jetzt in unserem Labor zur Verfügung. Es ist für die Bewertung hilfreich, wenn Sie den Zeitpunkt der letzten Medikamenteneinnahme, der Blutentnahme sowie die Dosierung auf dem Anforderungsschein vermerken.


    PDF Download

    • ETA Guideline 2014 für das Management einer subklinischen Hypothyreose in der Schwangerschaft
      06 Jun 2015
      Umsetzung der ETA Guideline 2014 für das Management einer subklinischen Hypothyreose in der Schwangerschaft: Universelles TSH-Screening für Schwangere

      Die europäische Schilddrüsenvereinigung (ETA) hat in ihrer aktuellen Leitlinie aus dem vergangenen Jahr erstmalig ein universelles Schilddrüsen-Screening von Schwangeren befürwortet und bei Überschreiten des schwangerschaftsspezifischen TSH–Cutoffs eine fT4- und Anti-TPO Ak–Bestimmung empfohlen. Hintergrund ist die hohe Prävalenz von Hypothyreosen bei Frauen im reproduktionsfähigen Alter. Latente Hypothyreosen finden sich bei ca. 10% aller schwangeren Frauen, manifeste Hypothreosen bei 0.4 %. Die bisher verfolgte ‚targeted screening strategy‘ aufgrund von klin. Symptomatik, Diabetes Typ 1, Z. n. Hals-/Kopf-Bestrahlung usw. kann 33-55 % der hypothyreoten Stoffwechsellagen übersehen . Die Folgen für die Mutter und ihr Kind sind gravierend (vermehrte Spontanaborte, Präeklampsie, neurokognitive Fehlentwicklung etc.).


      PDF Download

      • Therapie mit homologen Autovakzinen
        07 Apr 2015
        Therapie mit homologen Autovakzinen
        Was sind homologe Autovakzine?
        Homologe Autovakzine sind therapeutische Impfstoffe. Sie werden aus einem Infektionserreger (i.d.R. Bakterien) hergestellt, der bei dem Patienten für eine chronische Infektion verantwortlich ist. Da diese Eigenimpfstoffe speziell für den jeweiligen Patienten angefertigt werden, sind sie optimal auf dessen individuelle Erfordernisse eines fehlregulierten Immunsystems zugeschnitten. Gegenüber dem alleinigen Einsatz mikrobieller Präparate zur Immunmodulation sind homologe Autovakzine in der Lage die Intensität der immunologischen Reaktion erheblich zu steigern.


        PDF Download

        • Anforderungen von genetischen Untersuchungen bei V.a. eine myeloproliferative Erkrankung
          02 Dec 2014
          Anforderungen von genetischen Untersuchungen bei V.a. eine myeloproliferative Erkrankung

          Ende letzten Jahres wurden mehrere Studien zum Auftreten von Calreticulin (CALR)-Mutationen publiziert. Durch Untersuchung von JAK2, CALR und MPL (sowie BCR/ABL) lässt sich nun der Großteil aller myeloproliferativen Neoplasien diagnostizieren. Da die Mutationen von JAK2, CALR und MPL nicht gleichzeitig vorkommen und außerdem je nach Erkrankung (PMF, ET oder PV) unterschiedlich häufig sind, haben wir drei neue Anforderungen für eine Stufendiagnostik definiert.


          PDF Download

          • Procalcitonin in der Onkologie
            22 Oct 2014
            Procalcitonin in der Onkologie
            Vorteile gegenüber CRP in der Differentialdiagnose infektiöser Begleiterkrankungen bei onkologischen Patienten

            CRP-Level sind bei Patienten mit malignen Erkrankungen häufig erhöht. Die Unterscheidung zwischen Infektion und Akuter Phase Reaktion ist aber essentiell für therapeutische Entscheidungen in diesem ohnehin gefährdeten Krankengut. Infektionen stellen die häufigste therapiebedingte Todesursache bei Tumorpatienten dar. Wir möchten in der Folge zwei Studien vorstellen, die den diagnostischen Mehrwert von Procalcitonin (PCT) belegen konnten.


            PDF Download

            • Procalcitonin
              11 Aug 2014
              Procalcitonin (PCT) ist das Prohormon des Calcitonins. Im Fall einer bakteriellen Infektion wird PCT in allen parenchymatösen Organen gebildet und zeigt somit das Vorliegen einer bakteriell bedingten Entzündungsreaktion an. In der Routinediagnostik der Klinik wird PCT daher zur Identifikation und Einschätzung des Schweregrads einer Sepsis eingesetzt. Verschiedene Studien zeigen darüber hinaus, dass PCT nicht nur als Marker der Sepsis, sondern auch als Indikator für bakteriell bedingte Atemwegserkrankungen und somit als Entscheidungshilfe für oder gegen eine Antibiotika-Therapie genutzt werden kann. Durch die Bestimmung des Procalcitonins konnte die initiale Antibiotikaverschreibung auch im niedergelassenen Bereich um 40 – 75 % reduziert werden. Der Einsatz des PCT führt somit zur Reduktion nicht gerechtfertigter Antibiotikagaben und folglich zu Kosteneinsparung und weniger Antibiotikaresistenzen. Wegen der Bedeutung des Parameters wird die Untersuchung taggleich durchgeführt.


              PDF Download

              • Umstellung der Norovirus-Diagnostik auf PCR
                31 Jul 2014
                Umstellung der Norovirus-Diagnostik auf PCR

                Ab August 2014 wird bei der speziellen Fragestellung nach Norovirus-Infektion der Virus-Nachweis mittels PCR durch-geführt, die heute als Goldstandard anzusehen ist.

                Welchen Vorteil bietet diese Umstellung?
                Noroviren sind sehr umweltresistente RNA-Viren, die als „small round structured viruses“ (SRSV) zur Familie der Caliciviridae zählen. Das Virus zeigt eine ausgeprägte Genomvariabilität (Genotypgruppen GG I bis V, wobei GGI, GGII und GG IV humanpathogen sind). Das Virus ist hochansteckend: einerseits reicht für eine Infektion die Aufnahme von 10 bis 100 Viruspartikeln aus, andererseits wird das Virus von Infizierten in hoher Menge ausgeschieden bzw. kann es durch Aerosolbildung beim Erbrechen zur Übertragung kommen. Das erklärt die sehr rasche Infektionsausbreitung innerhalb von Altenheimen, Krankenhäusern und Gemeinschaftseinrichtungen. Daher sollte eine schnellstmögliche, hochsensitive diagnostische Abklärung erfolgen; bei begründetem Verdacht sollten zur effektiven Ausbruchsprävention unverzüglich Maßnahmen zum Schutz von Patienten und Kontaktpersonen eingeleitet werden.


                PDF Download

                • Holotranscobalamin
                  11 Mar 2014
                  Ein Vitamin-B12-Mangel ist weit verbreitet. Zu den Risikogruppen gehören ältere Personen, Vegetarier, Schwangere sowie Patienten mit Nieren- oder intestinalen Erkrankungen. Die klinische Diagnostik wird dadurch erschwert, dass die neurologischen Symptome des Vitamin-B12-Mangels unspezifisch sind, aber durchaus irreversibel sein können. Eine frühzeitige Diagnostik ist daher wichtig, wobei sensitive und möglichst spezifische Marker des Vitamin-B12-Mangels zu verwenden sind. Das bisher in der Routinediagnostik etablierte Gesamt-Vitamin-B12 im Serum ist zwar ein preiswerter, aber ein später, relativ unsensitiver und unspezifischer Biomarker des B12-Mangels. Als diagnostische Alternative bietet sich Holotranscobalamin (Holo-TC) an, das auch als aktives Vitamin B12 bezeichnet wird und sehr früh bereits mit hoher Sicherheit einen Vitamin B12-Mangel anzeigt.


                  PDF Download

                  • Durchführung des Lactoseintoleranztestes in Ihrer Praxis
                    18 Dec 2013
                    Meteorismus, Durchfall und Flatulenz nach Nahrungsaufnahme insbesondere von Milchprodukten lassen unmittelbar an eine Lactosemalabsorption denken. Manchmal ergibt sich nicht der unmittelbare Zusammenhang zwischen Milchaufnahme und Beschwerden. Vor diesem Hintergrund sollte differentialdiagnostisch immer eine Lactoseintoleranz bei V.a. Reizdarmsyndrom und/oder Nahrungsmittelunverträglichkeit ausgeschlossen werden. Wir möchten Ihnen jetzt einen einfachen und für den Patienten nicht invasiven Test vorstellen, den Sie in Ihrer Praxis durchführen können. Die Auswertung und Messung erfolgt im Labor.


                    PDF Download

                    • Durchführung des Fructoseintoleranztestes in Ihrer Praxis
                      25 Nov 2013
                      Überschreitet die Fructoseaufnahme die Resorptionskapazität, können gastrointestinale Beschwerden auftreten. Ob eine Fructose-Malabsorption als mögliche Ursache für derartige Beschwerden vorliegt, kann mit dem Fructose-H2-Atemtest objektiviert werden. Wir möchten Ihnen jetzt einen einfachen und für den Patienten nicht invasiven Test vorstellen, den Sie in Ihrer Praxis durchführen können. Die Auswertung und Messung erfolgt im Labor.


                      PDF Download

                    • << Previous 1 2 3 4 5 6 7 8 Next >>

                      Labor Quade 2016